2014-05-14 10.11.18

 

 

 

 

 

 

 

“STABIL” in Wien

Vom 12.-16.05.2014 fand unsere jährliche Projektfahrt nach Wien im Rahmen des transnationalen Austausches mit unserem österreichischen Partner, dem Berufspädagogischen Institut Mödling, statt.

Zehn Jugendliche und zwei Betreuer des Jugendprojektes „STABIL“ Standort Staßfurt und machten sich am Montag auf die zwölfstündige Busreise.

Am Dienstag besichtigten wir die Werkstätten des Berufspädagogischen Instituts der ÖJAB (Österreichische Jungarbeiterbewegung) im Wiener Stadtteil Mödling.
Das Institut ist eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht, die auch als Spezialist in der internationalen technischen Berufsausbildung gilt.
Ein neues Angebot ist die „Designfabrik“. Sie geht im Herbst 2014 an den Start. Hier erfolgt eine Basisausbildung im Bereich Design und Kreation – ein in dieser Form in Wien einzigartiger, einjähriger Lehrgang.
Dann durften wir „Probearbeiten“. Unter Einbeziehung unserer künstlerischen und handwerklichen Kreativität wurden Schlüsselanhänger in der Spenglerei (Metallwerkstatt) sowie Glasbilder in der Glaserei hergestellt.
Die dortigen Ausbilder und einige Lehrlinge standen uns hilfreich zur Seite. Kreativität und Feinmotorik waren gefragt.
Die Ergebnisse aller Probewerkstücke konnten sich aber durchaus sehen lassen.

Am Mittwoch stand die Stadterkundung Wien auf dem Programm.
Sehenswürdigkeiten wie Schloss Schönbrunn, Stephansdom, Hofburg, Hofreitschule, Pestsäule, Parlament, Kaisergruft, Kärntner Straße, Graben und Kohlmarkt zogen uns in den Bann.
Alle waren von dieser Multi-Kulti-Großstadt begeistert.

Am Donnerstag nahmen wir an einem Rekordversuch im Wiener Rathaus teil.
Der längste Beautytisch der Welt sollte es werden – 100 Kosmetik- und Friseurazubis wollten gleichzeitig Freiwillige stylen – nur spielte der Wettergott nicht mit.
Nach Dauerregen wurde die Veranstaltung in die Volkshalle verlegt und der Weltrekord damit zunichte gemacht. Aber die Veranstaltung schaffte es auf jeden Fall, mediale Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, sei es von Radio, TV oder anderen Tagesmedien.

Am Freitag trafen wir nach 12 Stunden zwar erschöpft, aber gespickt mit vielen neuen Eindrücken, wieder in Staßfurt ein.

Die Resonanz auf diese Fahrt war durchgehend positiv und fast alle fragten: „Wann fahren wir wieder?“